So nicht, VRR: Beharrlichkeit der ASten lohnt sich

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat letzte Woche Donnerstag im Essener Rathaus dem erweiterten Semesterticket-Vertragsentwurf zugestimmt und im Anschluss hat der VRR-Vorstand zusammen mit kommunalen Fraktionsspitzen den AStA-Vertreter*innen das Vertragswerk offiziell übergeben.

Nach erfolglosen Gesprächen mit ASten-Vertreter*innen über die neuen und hohen Konditionen hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im vergangenen Jahr allen NRW-ASten den Semesterticketvertrag zum WiSe 2015/16 gekündigt. Die ASten der Facebook Kampagne „So nicht, VRR“ verhandeln seitdem intensiv mit dem Vorstand des VRR und informieren regelmäßig in Informationsveranstaltungen (wir berichteten), bei dem auch der VRR-Vorstand Rede und Antwort stehen muss.

+++Stellungnahme zum abgelehnten Antrag der Fraktion der Piraten+++

Der VRR möchte gegenüber den ASten der Facebookkampagne „So nicht, VRR“ deutlich höhere Preise für das Semesterticket durchsetzen. Die Landesregierung ist der Ansicht, sie geht das Thema nichts an und verweist auf die Kommunalpolitik (siehe unten "Vorlage_MMV16-1143_vom 16032013").

In die Sitzung des Plenums des Landtags NRW am heutigen 18.03.15 brachte die Fraktion der PIRATEN daher den Antrag ein (siehe unten "Antrag_MMD16-8112_vom 10032015"). Dieser fordert: „Studentische Mobilität sicherstellen- Erfolgsmodell Semesterticket stärken und Einigung im Streit um das VRR-Semesterticket erzielen“.

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