Studierendenvertretung an der RUB

AStA der Ruhr Uni Bochum

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir euch die Möglichkeit bieten, Fussballspiele in netter Atmosphäre bei einem kühlen Bier direkt auf dem Campus zu genießen. Daher zeigen wir sämtliche Vorrunden-Spiele, die an Wektagen stattfinden,  sowie alle Spiele der Finalrunden auf einer großen Leinwand vor dem KulturCafé, während ihr euch drinnen wie gewohnt mit Snacks (auch vegan) und alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken versorgen könnt!

Der AStA der Ruhr-Universität setzt sich gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und jegliche Form von Homophobie und für den Genuss der Fußballspiele jenseits nationalistischer Schikane und Ausgrenzung von Anderen ein.

In diesem Sinne: Platzverweis für Nationalisten und Rechtsextreme jeglicher Couleur!

Wir wünschen Euch viel Spaß bei allen Fußballspielen!

In dieser Tabelle findet ihr die Spiele, die ihr euch bei uns ansehen könnt:


Datum Gr. Begegnung
Vorrunde
27.06.2011,
15.00 Uhr
B Japan – Neuseeland
27.06.2011,
18.00 Uhr
B Mexiko – England
28.06.2011,
15.00 Uhr
C Kolumbien – Schweden
28.06.2011,
18.15 Uhr
C USA – Nordkorea
29.06.2011,
15.00 Uhr
D Norwegen – Äquatorial-Guinea
29.06.2011,
18.15 Uhr
D Brasilien – Australien
30.06.2011,
18.00 Uhr
A Kanada – Frankreich
30.06.2011,
20.45 Uhr
A Deutschland - Nigeria
01.07.2011,
15.00 Uhr
B Japan – Mexiko
01.07.2011,
18.15 Uhr
B Neuseeland – England
05.07.2011,
18.15 Uhr
B England – Japan
05.07.2011,
18.15 Uhr
B Neuseeland – Mexiko
05.07.2011,
20.45 Uhr
A Frankreich – Deutschland
05.07.2011,
20.45 Uhr
A Kanada – Nigeria
06.07.2011,
18.00 Uhr
D Äquatorial-Guinea – Brasilien
06.07.2011,
18.00 Uhr
D Australien – Norwegen
06.07.2011,
20.45 Uhr
C Schweden – USA
06.07.2011,
20.45 Uhr
C Nordkorea – Kolumbien
Viertelfinale
09.07.2011,
18.00 Uhr
VF 2: Sieger Gruppe B – Zweiter Gruppe A
09.07.2011,
20.45 Uhr
VF 1: Sieger Gruppe A – Zweiter Gruppe B
10.07.2011,
13.00 Uhr
VF 3: Sieger Gruppe C – Zweiter Gruppe D
10.07.2011,
17.30 Uhr
VF 4: Sieger Gruppe D – Zweiter Gruppe C
Halbfinale
13.07.2011,
18.00 Uhr
Sieger VF 2 – Sieger VF 4
13.07.2011,
20.45 Uhr
Sieger VF 1 – Sieger VF 3
Spiel um Platz 3
16.07.2011,
17.30 Uhr
Verlierer HF1 – Verlierer HF 2
Finale
17.07.2011,
20.45 Uhr
Sieger HF 1 – Sieger HF 2

Der AStA ruft zum Boykott auf: Seit diesem Semester erhebt die Ruhr-Uni Gebühren für den Hochschulsport. 15 Euro müssen pauschal alle zahlen, dazu kommen für die zuvor kostenlosen Kurse nochmal bis zu 60 Euro pro Semester. Gemeinsam mit studentischen Leiterinnen und Leitern der Sportkurse rufen die Studierendenvertreterinnen und -vertreter dazu auf, praktisch etwas gegen die Gebühren tun und nicht zu zahlen. Weitere Themen in der bsz sind:

  • Das NRW-Verfassungsgericht hat den Rot-Grünen Haushalt gekippt. Gibt es also bald Neuwahlen?
  • Hebammen streiken für eine bessere Bezahlung und befürchten dabei eine Schwere Geburt.
  • Der Arbeitskampf mal anders – zum zweiten Mal findet in Dortmund am 1. Mai der EuroMayDay statt.
  • Reinhard Kleist zeichnet Cubas Maximo Lider gegen den Strich in seinem neuen Comic Castro.
  • Bei den Esoterik-Tagen in Köln-Mülheim können wir lernen, wie man sich für nur 1,99 Euro selbst heilen kann.
  • Schließlich widmet sich die bsz der dreifachen Katastrophe in Japan und nimmt unter die Lupe, wie die deutschen Medien darauf reagieren.

Die neue Ausgabe der bsz gibt es ab dem 23. März in Printform an der RUB und vielen Orten in Bochum, im Internet schon jetzt unter bszonline.de

Noch vor einem Jahr waren die meisten Kurse für alle Studierenden kostenlos, die Anmeldung erfolgte problemlos in der ersten Woche des Kurses direkt bei dem/der Kursleiter_in. Diese hatten den direkten Überblick über die Anzahl der Kursbesucher_innen und die Auslastung ihrer Trainingstunden. Inzwischen sorgt ein unnötiger Verwaltungsapparat für Schwierigkeiten bei der Kursanmeldung. Die Spitze des Eisbergs: Jeder muss in jedem Fall zunächst eine Sportkarte erstehen, die pro Semester 15 Euro kostet. Zusätzlich zu dieser Karte ist häufig eine Gebühr für den jeweiligen Kurs fällig. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist der Ansicht, dass dieses neue System unnötig bürokratisch, sozial nicht ausgeglichen und vor allem vollkommen überflüssig ist.

Foto auf flickr von adesigna

Sport nur noch gegen Bares?

Der Hochschulsport an der RUB zeichnete sich in der Vergangenheit dadurch aus, dass alle Studierenden, unabhängig vom Geldbeutel, einen Kurs ihrer Wahl belegen konnten. Um die Einhaltung der neuen Bezahlpflicht zu gewährleisten, stellte die Universitätsverwaltung bzw. das Dezernat 2 zusätzliches Personal ein, dessen einzige Aufgabe es ist, die Kurskarten der Teilnehmer_innen am Eingang der Turnhallen zu kontrollieren. Diese steigenden Personalkosten wurden billigend in Kauf genommen, nur um sicher zu gehen, dass jede_r eine Gebühr entrichtet, die offensichtlich ungerechtfertigt ist. Nach Aussagen des Kanzlers der Uni, Herrn Möller, ist der Hochschulsport auf das zusätzliche Geld nämlich überhaupt nicht angewiesen: Neu eingestellte Kursleiter_innen werden trotz der Gebühren sogar schlechter entlohnt, als die aktuell beschäftigten.

Unnötige Gebühren boykottieren!

Eine ungerechtfertigte finanzielle Mehrbelastung der Studierenden wollen wir als AStA nicht akzeptieren. Ihr auch nicht? Dann beteiligt euch am Boykott der Hochschulsportgebühren!

Wie könnt ihr dabei mitmachen und trotzdem am Sportangebot teilnehmen? Ganze einfach: Meldet euch online gar nicht für die Kurse an, kauft euch keine Sport- oder Kurskarte. Im Eingangsbereich der Turnhalle wird jemand stehen, der eure Karte sehen will. Erklärt ihm oder ihr kurz, dass ihr euch bewusst für den Boykott der Gebühren entschieden habt, geht vorbei und nehmt an den Kursen teil. Einfacher ist es, wenn ihr vor der Halle auf andere Kursteilnehmer_innen wartet und in einer größeren Gruppe durch die Kontrolle geht. Aufhalten wird euch niemand. Wenn ihr schon eine Sportkarte und eine Kurskarte besitzt, könnt ihr den Boykott unterstützen, indem ihr diese am Eingang nicht vorzeigt.

Informiert euch an den Infoständen des AStA über den Boykott und wie ihr mehr Teilnehmer_innen dazu bringen könnt, mit zumachen. Denn dabei gilt: Die Masse macht’s! Wenn genug Studierende die Gebühren verweigern, wird die Universitätsverwaltung ihre Erhebung auf Dauer nicht aufrecht erhalten können.

„15 all“, heißt es seit Beginn des Wintersemesters an der Ruhr-Uni für jene Studierenden, die sich neben dem akademischen Stress auch mal eine Auszeit beim Hochschulsport gönnen wollen. Denn dort ist seit Oktober über die Studiengebühren von 480 sowie die sonstigen Semesterabgaben von rund 230 Euro hinaus eine 15-€-Grundgebühr für alle fällig, die sich hochschulsportlich betätigen wollen. Nachdem selbst von der studentischen Fraktion zum entsprechenden Senatsbeschluss im Sommersemester keinerlei Kritik laut wurde, entscheidet nun unter anderem die Dicke der Brieftasche über den Zugang zum Hochschulbezahlsport.

Zudem zeigt die :bsz die mangelnde ökologische Effektivität in der Verkehrspolitik auf, wo die neugeschaffenen Umweltzonen geringe Wirkung zeigen.

Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe:

Die :bsz #849 erscheint gedruckt am 10. November und ist online sowie als pdf bereits verfügbar unter: http://www.bszonline.de

In der CRITIX-Reihe veranstaltet das AStA-Referat für Kritische Wissenschaften einen Vortrag mit Bernd Reinink vom Arbeitskreis Rote Ruhr-Uni. Es geht um die politische Geschichte des Fußballs mit dem Titel “Von Mussolini zu Beckenbauer”. Der Votrag  findet am 14.6.2010 um 19 Uhr im KulturCafé statt.

Dass Fußball mehr ist als nur die schönste Nebensache der Welt, ist längst zu einem Gemeinplatz geworden. Als universeller Zuschauersport spielt er bei der Konstruktion kollektiver Identität und nationaler Mythen eine Rolle, die wohl nur von großen Kriegen übertroffen wird. Insbesondere der Nationalmannschaftsfußball, der alle vier Jahre in dem vom (rein sportlichen Standpunkt maßlos überschätzten) Spektakel Fußball-WM seinen Höhepunkt hat, bietet eine ideale Spielweise für alle Formen des chauvinistischen Wahns, wie auch faschistische Diktatoren und lateinamerikanische Generäle wußten. Nicht zufällig fanden die eigentlichen Feiern zur   Wiedervereinigung 1990 im Zuge deutscher Fußball-Siege gegen Holland, England und Argentinien statt (und nicht etwa am offiziellen Festtag 3. Oktober); der berüchtigte Ausspruch des “Kaisers” nach dem Finale in Rom, der deutsche Fußball sei nun “auf Jahre hinaus unschlagbar”, dürfte dabei ebenso authentischer Ausdruck der nationalen Gefühlslage gewesen sein, wie das “Deutschland, Deutschland über alles”, das die “Helden von Bern” nur neun Jahre nach der Endsiegniederlage im Weltkrieg noch auf dem Rasen des Wankdorf-Stadions zum besten gaben. 2006 feierte der selbsternannte Erinnerungs- und Gedenkweltmeister dann die eigene Wiedergutwerdung, und sich selbst als bester, tollster, freundlichster Gastgeber aller Zeiten – solange, bis dann doch Flaschen und Steine in Pizzerien flogen. In dem als Einführung konzipierten Vortrag sollen die Gründe benannt werden, weshalb der Fußball innerhalb weniger Jahrzehnte zur weltweit wichtigsten und populärsten Sportart avancieren konnte. Als Fallbeispiele dienen Großbritannien, Deutschland und Italien. Außerdem sollen anhand der ersten Fußball-Weltmeisterschaftsturniere nachgewiesen werden, daß die offiziell bezweckte  Völkerverständigung schon früh in propagandistisches Schauspiel und patriotischen Taumel  mündete. Von Mussolini zu Beckenbauer Einführung in eine politische Geschichte des Fußballs.

>>>>RUB FUSSBALL CUP 2010<<<<<

Holt Eure verstaubten Fußballschuhe raus, gründet Euer Dreamteam und schnappt Euch den RUB POKAL!!!!
24 Teams aus unterschiedlichen Studierendengruppen treten gegeneinander an, um einerseits den RUB Pokal zu ergattern und andererseits die 200€ Siegesprämie “abzusahnen”.

Specials: Essen + Trinken zu Studentenfreundlichen Preisen + Public Viewing zum WM Start.

Anmeldungen bis zum 9.Juni 2010 (18 Uhr)

Teilnahmegebühr 25€ Pro Team (mindestens 4 SpielerInnen + Torwart)

Anmeldung: Raum SH083 oder Raum SH009 im ASTA Gebäude oder per Email (nach Antwort) an: sport@asta-bochum.de