Studierendenvertretung an der RUB

AStA der Ruhr Uni Bochum

Liebe Frauen*,

Terre de Femmes e.V. Hochschulgruppe Bochum (TDF), die Frauenbibliothek LIESELLE und wir, das autonome FrauenLesbenreferat der Ruhr-Universität, laden euch herzlich zur Eröffnung der neuen Frauenräume ein.

Zum einen ist der Frauenraum, wie ihr festgestellt habt, umgezogen. An seinem Platz ist ist nun LIESELLE.

Wir möchten zusammen mit euch die Verbindung der beiden Räume (GA SÜD 02 und 04) feiern und uns vorstellen. Ab 11:00 gibt es dort also Kuchen, Sekt und was sonst noch so mitgebracht wird.

Herzliche Grüße

Bei Facebook

Termin: 21.01.2012 von 10-16 Uhr

Ort: GC 04/611 (Ruhr-Universität Bochum)

Der DGB NRW lädt gemeinsam mit dem Fach Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum zu einer Konferenz, die eine Brücke zwischen Forschung und Praxis schlagen möchte. Während VertreterInnen des DGB die gegenwärtige Situation am Arbeitsmarkt vorstellen werden, sollen Studierende der Gender Studies theoretische Einblicke in das Forschungsfeld “Geschlecht und Arbeit” geben (z.B. Diversity, Vereinbarkeit, Care).

Kritische Perspektiven auf den vergeschlechtlichten Arbeitsmarkt: Gestern-Heute-Morgen

Immer wieder begegnen uns im Alltag, in den Medien und auch im wissenschaftlichen Kontext Berichte und Untersuchungen zu einem segregierten Arbeitsmarkt, sowie zur Lohnungleichheit.

In Vorträgen und Workshops sollen die Entwicklungen des Arbeitsmarktes unter besonderer Berücksichtigung von Geschlecht aufgezeigt werden. Die Vorträge sollen einen ersten Einstieg in das Thema bieten, um dann in den einzelnen Workshopgruppen die Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven wie Medien, Familienmodelle und Intersektionalität nachzuzeichnen.

Doch es sollen nicht nur die unterschiedlichen Perspektiven von Geschlecht und Arbeitsmarkt diskutiert werden. Die Tagung möchte auch eine Verbindung von Theorie und Praxis schaffen, so dass beide Seiten von dem Wissen profitieren können und auch neue Anwendungsbereiche gefunden werden.

Um Voranmeldung per Email an genderstudies@rub.de wird gebeten!

Hier gibt es das Tagungsprogramm

Montag, 24. Oktober
19 Uhr im KulturCafé
Vortrag & Diskussion zum Thema:
Gleichstellung an der Hochschule

mit: Rita Thiessen (stud. Gleichstellungsbeauftragte der RUB)

Die Ruhr-Uni hat vor 25 Jahren als erste Uni Deutschlands das Amt der Gleichstellungsbeauftragten eingeführt. Nachdem dieses Jubiläum zu Beginn diesen Jahres feierlich begangen wurde, wird sich „Montag kontrovers“ kritisch mit der Frage auseinandersetzen, was tatsächlich erreicht wurde und wie Gleichstellungsarbeit in Theorie und Praxis funktioniert bzw. funktionieren kann. Die studentische Gleichstellungsbeauftragte, Rita Thiessen, berichtet aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz an der RUB und wagt einen Blick über den Bochumer Tellerrand hinaus. Der komplexen Fragestellung „Gleichstellungsarbeit an der Hochschule“ soll hierbei exemplarisch nachgegangen werden.

Welche wichtigen Bestandteile innerhalb der Gleichstellungsarbeit sind vor allem auf der Ebene der studentischen VertreterInnen wichtig? Wie gut ist die Ruhr-Universität mit wichtigen Themen aufgestellt? Was wurde bisher erreicht und was wäre noch zu tun?

Der Eintritt ist natürlich frei!

Das Semester hat begonnen und somit erwacht auch der Campus aus der Sommerpause. Neben Partys und Konzerten bietet der AStA wieder spannende Alternativen zum Lehrbetrieb der Uni. Ab kommenden Montag möchte die Studierendenvertretung eine weitere politische Veranstaltungsreihe etablieren: „Montag kontrovers“.

Im April kehrte „PolDi“ nach kurzer Abstinenz auf den Bochumer Campus zurück. Der wöchentlich stattfindende „politische Dienstag“ wurde ein voller Erfolg und lockte teilweise bis zu 100 Interessierte ins KulturCafé. „Dies hat uns gezeigt, dass die Studierenden ein großes Interesse haben, abseits von Credit Points und Lernstress politische und wissenschaftliche Veranstaltungen zu besuchen“, so Jan Keitsch, Öffentlichkeitsreferent im AStA und Initiator von Montag kontrovers. „Doch wir wollen nicht bloß an einem weiteren Abend Vorträge anbieten, sondern das Themenspektrum erweitern und durch Workshops sowie Diskussionsrunden die Studierenden einbinden.“

Gleichstellung, Ökologie & Hochschulpolitik

Am Montag, den 17. Oktober startet die Reihe um 19 Uhr im KulturCafé mit einer Veranstaltung über den „Arabischen Frühling“. Durch die aktuelle Brisanz des Themas und die Zusammenarbeit des AStA mit Studierenden in Tunesien entschied man sich für diesen Einstieg. Aber auch Hochschulpolitik soll eine große Rolle spielen und unabhängig von offiziellen Veranstaltungen der RUB breit diskutiert werden. So folgt bereits am 24. Oktober eine Diskussion zum Thema „Gleichstellung an der Hochschule“. Die studentische Gleichstellungsbeauftragte der Ruhr-Uni, Rita Thiessen, informiert über die Situation in Bochum und zeigt auf, welche verschiedenen Konzepte in Europa und weltweit angewendet werden, um die männerdominierte Wissenschaftslandschaft zu verändern. Ende November soll darüber nachgedacht werden, wie eine ökologische Hochschule aussehen kann. Ist es damit getan, erneuerbare Energien einzusetzen und bessere Wärmedämmung zu nutzen? Oder muss von der „Denkfabrik“ Universität mehr ausgehen, um gegen den Klimawandel zu arbeiten?

Friedlicher Jahresabschluss?

Zum Jahresende steht u.a. das Thema Friedenspolitik auf der Agenda. „Aber auch in der Weihnachtszeit ist eine lebendige Diskussion natürlich erwünscht“, erzählt der Öffentlichkeitsreferent des AStA. „Bei den Themen Israel-Palästina-Konflikt und Abrüstung sind hitzige Streitigkeiten wohl auch vorprogrammiert.“ Die Reihe soll Studierende zu einem Dialog ermutigen und wichtige Fragestellungen in der Studierendenschaft verankern. „Beim Thema Tierversuche gab es zum Beispiel bis in die Neunziger hinein eine breite Diskussion an der Uni. Fachschaftsräte haben sich eingeschaltet und das Thema auf breiter Basis diskutiert, dahin wollen wir zurück“, berichtet Jan Keitsch, der auch die Initiative „animal academy“ zur Überwindung von Tierversuchen gegründet hat. „Am 28. November wird sich Montag kontrovers diesem Thema annehmen und hoffentlich können wir die Studierenden stärker dafür sensibilisieren.“

Montag kontrovers startet am 17. Oktober und wird bis zum 16. Januar an jedem Montag des Semesters ab 19 Uhr im KulturCafé stattfinden.

11. Juni: queersphere #2

Am 11. Juni bittet das nachtcafé euch wieder zum Tanz und freut sich auf ganz viele bunte queere Menschen!

„Nachts sind alle Katzen grau“

Wir sind alle Menschen und wehren uns dagegen, in irgendwelche Geschlechterrollen gedrückt zu werden: Jeder Mensch ist individuell. Wir wollen den queer-Gedanken auf unserer Party nicht diskutieren, sondern ausleben. Du findest auch im fortgeschrittenen Alter alles, was rosa ist und glitzert total super? Du denkst, man kann auch mal ein Cyborg sein? Pandas sind genau dein Ding oder vielleicht doch lieber Elefanten? Dann pack alles ein, was du toll findest und komm vorbei und zeig es uns!

Wir freuen uns auf alles, was da kommen mag, möglichst bunt, ausgefallen und eben einfach anders!

Ab 21.00h im Ausländer_innen Zentrum (AZ hinter dem Kulturcafe) der RUB!

*Gemäß F 65.5 Sadomasochismus: Fesselnde Fantasien? Schlagende Argumente? Alles pervers??!*

18.06.2011 BDSM Workshop in Dortmund – 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Das autonome FrauenLesbenreferat und Madame Apart begrüßen Euch zu einem dreistündigen Workshop in der gemütlichen Lounge des Studios in Dortmund. Nach einer grundlegenden Einführung zur Geschichte und den Hintergründen von BDSM erwartet Euch eine Führung durch die verschiedenen Räume und breitgefächerten Spielmöglichkeiten des Studios nebst vertiefender Erklärung der Verwendungsmöglichkeiten, sowie eine fesselnde Einlage unter sicherer Anleitung.

***Dabei handelt es sich nicht um eine Vorführung sondern – falls Interesse besteht – um die Möglichkeit Euch im Bereich Bondage zu “bilden”.***

Im Anschluss daran finden wir uns zu einer kritischen Reflexionsrunde wieder in der Lounge ein.

Der Workshop richtet sich an interessierte FrauenLesbenTrans*. Anfängerinnen sind ausdrücklich erwünscht!

Bitte verbindlich unter frauen@rub.de anmelden. Weitere Informationen und Auskünfte ebenfalls unter dieser Emailadresse sowie in der Donnerstagssprechstunde.

*Das weitere Programm des FrauenLesbenreferats findet ihr auf www.rub.de/frles *

Das FrauenLesbenreferat besucht in der Woche vor Pfingsten insgesamt vier Beratungsstellen, ein Frauenarchiv und eine Frauenbibliothek. Die Vereine und Initiativen stellen sich, ihre Arbeit und den Ort an dem sie arbeiten in einer kleinen Führung vor. Es sind Orte, die ihr sehr schätzt, in die ihr euch unter Umständen nicht hinein traut oder die ihr vielleicht erst gar nicht kennt. Letzteres soll sich in jedem Fall ändern. Fühlt euch daher zu den folgenden Terminen herzlich eingeladen:
——————————————————
07.06. (15h) wildwasser e.V.
- Beratungsstelle für Opfer sexualisierter Gewalt

An den Lothen 8, 44892 Bochum
http://www.wildwasser-bochum.de/
——————————————————
08.06. (14h) Rosa Strippe e.V.
- psychosoziale Beratungsstelle für Lesben, Schwule und Transgender

Kortumstraße 143, 44787 Bochum
http://www.rosastrippe.de/
——————————————————
09.06. (14h) Frauenbilbiothek Lieselle
- Leihbücherei und Treffpunkt für Frauen

Ruhr-Universität Bochum FNO 02/15, 44780 Bochum
http://www.ruhr-uni-bochum.de/frauenarchiv/
——————————————————
09.06. (18h) Frauenarchiv ausZeiten
- umfassendes feministisches Archiv

Herner Str. 266, 44809 Bochum
http://www.auszeiten-frauenarchiv.de/
——————————————————
10.06. (10h) Pro Familia
- Sexualberatung und -pädagogik (u.a. auch Schwangerschaftskonfliktberatung)

Hans-Böckler-Str. 10a, 44787 Bochum
http://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/nordrhein-westfalen/bochum.html
——————————————————
10.06. (12h) Madonna e.V.
- Treffpunkt und Beratung für Sexarbeiterinnen

Alleestraße 50 (im Hof), 44793 Bochum
http://www.madonna-ev.de/
——————————————————

Wir treffen uns zu der angegebenen Zeit *vor* der jeweiligen Adresse.
Meldet euch für weitere Informationen mit dem entsprechenden Betreff unter dieser Emailadresse (frauen@rub.de) oder beschucht uns montags (16-18h) oder donnerstags (14-16h) im Büro im Studierendenhaus oder auf unserer Homepage http://www.ruhr-uni-bochum.de/frles/.

Weitere Veranstaltungen in diesem Semester:
26.05. und 06.07. Brunch (im Frauenraum)

Donnerstag, 26.05.2011 | 18 Uhr | GA 03/46
Queering Antidiskriminierungsrecht. Identität, Sexualität und Körperlichkeit in Recht und Rechtsprechung
Laura Adamietz

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Recht reguliert noch immer die Geschlechtszugehörigkeit der Menschen, und das im Rahmen einer dichotomisch gedachten Zweigeschlechtlichkeit. Doch (de-)konstruktivistische Ansätze der jüngeren Geschlechterforschung sind für die mit eindeutigen Definitionen und Abgrenzungen arbeitende Rechtswissenschaft gar nicht so schwer verdaulich, wie es scheint. Davon zeugt die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Thema ‘Transsexualität’, in der ‘Geschlecht’ seit über 30 Jahren kontinuierlich destabilisiert und denaturalisiert wird – die aber auch zur diskursiven Herstellung dieser Kategorisierung beiträgt. Auch die juristische Behandlung von Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Abbau von Homophobie und Bestätigung der Norm der Heterosexualität. Eine von den Erkenntnissen der Gender und Queer Studies geprägte Analyse zeigt, dass ein adäquates – und zeitgemäßes – Verständnis von Diskriminierung ‘wegen des Geschlechts’ Aspekte wie die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität beinhaltet. Denn sie sind Teil der gesellschaftlichen Struktur ‘Geschlecht’, die die Erwartung aufstellt, sich gemäß einer hierarchisch und heteronormativ gedachten Zweigeschlechtlichkeit zu verhalten. Gegen die verschiedenen Erscheinungsformen dieser Erwartung aber können Rechte geltend gemacht werden.

Dienstag, 24.05.2011 | 18 Uhr | GA 03/46
Queere Räume? Strategien und Praktiken queerer Raumproduktion
Nina Schuster

Über queer spaces/queere Räume wird seit etwa fünfzehn Jahren besonders im anglo-amerikanischen und westeuropäischen Kontext diskutiert, sowohl in bewegungspolitischem Rahmen als auch in der Wissenschaft, v. a. in der Geographie. Allerdings gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, was queere Räume ausmacht und wie sie zu beschreiben wären. In meinem Vortrag erläutere ich zunächst das verwendete Konzept von queer, um dann einen Einblick einerseits in neuere raumsoziologische Debatten und andererseits in die theoretisch diskutierten, machtvollen Zusammenhänge von Raumproduktion, Geschlechts- und Sexualitätskonstruktion zu geben. Deutlich wird dabei die zutiefst heteronormativ geprägte Verfasstheit fast aller gesellschaftlichen Bereiche.
Auf der Grundlage meiner ethnographischen Forschung zur Raumproduktion der Drag King- und Transgender-Szene in der Bundesrepublik Deutschland skizziere ich dann einige Beispiele für Prozesse, in denen deutlich wird, wie die Akteur_innen Raum durch soziale Praktiken produzieren: in Interaktionen, im Umgang mit Materiellem und auf diskursiver Ebene. Abschließend können wir gemeinsam die aufgeworfenen Fragen zu den Un_Möglichkeiten queerer Räume und ihrer sozialen Produktion auf diesen verschiedenen Ebenen diskutieren..

Das Autonome FrauenLesbenreferat der RUB lädt zum Brunch ein – außerdem könnt ihr euch auf der Homepage des Referats jederzeit über geplante Veranstaltungen wie z.B. Führungen, Workshops und Vorträge informieren:

Liebe Frauen,

hiermit laden wir euch herzlich zum Ladies Brunch am Donnerstag, den 26. Mai 2011 im Frauenraum in GA 02 Süd ein.

Bei Kaffee, Tee und Brötchen könnt ihr zwischen 11 und 13 Uhr eine Pause einlegen und unsere neu eingetroffenen Sofas einweihen!

Wir freuen uns auf euch!

Anna, Milena, Nina
Autonomes FrauenLesbenreferat der RUB