Veranstaltung „Krise ohne Ende?!“ lockt über 130 Studierende an

Am gestrigen Dienstag sorgte die Veranstaltung „Krise ohne Ende?!“ des Referats für politische Bildung in Kooperation mit Prof. Paul (Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft) für ein reges Interesse: Es nahmen über 130 Studierende teil.
Prof. Paul lieferte einen Überblick über die internationalen finanzwirtschaftlichen Entwicklungen der letzten fünf Jahre, ausgehend von der Finanz- und Immobilienkrise in den USA ab 2007. Der Rückblick sollte den Interessierten helfen, den derzeitigen Diskurs um die Euro-Rettung und die Griechenland-Krise zu verstehen und einordnen zu können. Prof. Paul stellte die derzeitige prekäre Lage des Landes und den Anteil, den Deutschland an der Rettung tragen soll, klar heraus. Er prognostizierte eine weitere Haftung seitens Deutschland für einen Ausweg aus der krisenhaften Lage. Weiterhin appellierte er an die Menschen, sich grundsätzlich mehr mit den wichtigen Entwicklungen auf den Finanz- und Wirtschaftsmärkten auseinanderzusetzen, um über aktuelle Aspekte informiert zu sein. Die Ausgangsfrage „Krise ohne Ende?!“ beantwortete er mit der Aussage, dass das Vertrauen in die Finanzmärkte und auch vor allem in die Politik wieder gestärkt werden müsse.
Nach einem einstündigen Vortrag wurde die Veranstaltung durch eine angeregte Diskussion der Anwesenden abgerundet.

Das Referat für politische Bildung bedankt sich bei Herrn Prof. Paul für die interessante Veranstaltung. Weiterhin richtet sich unser Dank an die Studierenden für ihre rege Teilnahme.