AStA der Ruhr Uni Bochum
16 Mrz
In der neuen bsz wird beschrieben, wie Wissenschaftsminster Andreas Pinkwart (FDP) im Wahlkampfgetöse vollmundig eine Studienplatzgarantie für alle SchülerInnen des Doppelabiturjahrgangs 2013 ankündigt. Nach Recherchen der :bsz sieht es bislang schlecht aus: Von den geplanten zusätzlichen 30.000 Studienplätzen in NRW existieren erst gut 11.000. Ein anderes bildungspolitisches Thema: Wohin entwickeln sich unsere Schulen, und ist das angebotene dreigliedrige Schulsystem noch zeitgemäß? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die :bsz in „Länger gemeinsam lernen“ und stellt ein Bündnis aus NRW-Oppositionsparteien, Gewerkschaften, dem Bochumer Jugendring, dem Schulreferat der evangelischen Kirche und einigen Sozialverbänden vor, welches sich zum Ziel gesetzt hat, der Ausgrenzung im Schulsystem ein Ende zu bereiten.
Weitere Themen in der 821. :bsz-Ausgabe sind die Pläne der FDP zur Senkung des Mediziner-NCs, die neuen DFG-Richtlinien zur Limitierung wissenschaftlicher Publikationslisten, die Tagung „Terror und Religion“ des Kulturwissenschaftlichen Instituts und ein Einblick in das Ruhrgebiet, bevor es durch Kohle und Stahl geprägt wurde, in der Ausstellung AufRUHR1215. Die gesamte Ausgabe gibt es auf dem Campus, an etlichen Orten in der Stadt oder im Internet. Die bsz fordert ihre LeserInnen auf, im Netz Kommentare zu schreiben.
11 Dez
Aktuell hält sich NRW-Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) in der Universitätsverwaltung der Ruhr-Universität Bochum auf, um Gespräche mit der Hochschulleitung zu führen. Aus diesem Grunde werden sämtliche Gebäudeeingänge von der Polizei abgesperrt. Studierende sind daher aktuell nicht in der Lage, die Serviceleistungen im Foyer der Universitätsverwaltung in Anspruch zu nehmen.
„Es ist eine Unverschämtheit, dass die polizeilichen Maßnahmen zum Schutz eines Ministers dazu führen, dass die Studierenden den Service der Universität nicht nutzen können, um ihre Anliegen vorzutragen“, so AStA-Referent Ingmar Wichert. „Des Weiteren können die Studierenden nicht in das staatliche Prüfungsamt gelangen. Es ist also der Polizeischutz des Ministers Pinkwart, der dazu führt, dass an der Ruhr-Uni nicht ordentlich studiert werden kann.“