Studierendenvertretung an der RUB

AStA der Ruhr Uni Bochum

Nazis, Zäune, Spießbürger

Mit Sitzblockaden wollten mehrere tausend Nazigegner in Dortmund einen rechten Aufmarsch zum „Antikriegstag“ verhindern. Nachdem das Bundesverfassungsgericht ein Verbot erst am Vormittag gekippt hatte, fand dieser jedoch nur außerhalb der Innenstadt auf einem Parkplatz am Hafen statt. Die bsz berichtet über die Auseinandersetzungen mit der Polizei und wilde Nazidemos. Die Themen der aktuellen Ausgabe im Überblick:

Die vollständige Ausgabe der Zeitung ist wie immer im Netz unter http://www.bszonline.de zu finden.

Blick hinter die Kulissen

Im Aufmacher ihrer 840. Ausgabe beleuchtet die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung die Hintergründe zum Volksverhetzungsprozess am Bochumer Landgericht gegen einen NPD-Funktionär, seine Verstrickungen im Nazisumpf und die Gesinnung seines Rechtsanwaltes. Weitere Themen: Arne Nobel, der Leiter des Rottstr5-Theaters, erzählt in einem profunden Interview von den Vorgängen hinter den Vorhängen bei der Off-Theater-Sensation des letzten Jahres. Außerdem wird in einer Buchrezension zu „Das Ende der Geduld“ von der Jugendrichterin Kirsten Heisig die von Publikation ausgehenden Gefahren im Diskurs zu Jugendgewalt dargelegt.

Darüber hinaus kann man in der aktuellen bsz über die Abfindungswelle bei Opel, Schießereien im Bochumer Stadtpark, Kemnade International, den Umzug des einzigen sowie ein Plädoyer für kleine Fächer an der RUB und Gerüchte über ein unliebsames Comeback lesen.

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung beschäftigt sich in ihrer 839. Ausgabe u.a. mit der Zukunft des Masters: Aktuell haben sich die großen neun technischen Hochschulen Deutschlands zusammengetan, um das Diplom für die Ingenieurswissenschaften wieder einzuführen. Ist der Master schon ein Auslaufmodell oder planen die Neun einen großen Etikettenschwindel? Die Antwort gibt die bsz. Doch das Schnellstudium à la Bolognese ist nicht das einzige potentielle Auslaufmodell – auch Fastfoodketten tun sich derzeit offenbar schwerer denn je: So schlossen in Bochum innerhalb weniger Monate zwei Filialen von Burger-King. Wer vertrieb den Buletten-König? Das spontane Bekenntnis zum Vegetarismus wird wohl nicht der Grund sein: Am kommenden Samstag lädt der Veggi Street Day zum Kochen ohne Knochen nach Dortmund ein.

Die vollständige Ausgabe der Zeitung ist wie immer im Netz unter http://www.bszonline.de zu finden.

Breitseite gegen die Justiz

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (bsz) widmet in ihrer am Mittwoch erscheinenden Ausgabe fast eine ganze Seite der Berichterstattung über den Tortenprozess. Unter der Titel “Proteststurm gegen Tortenurteil” schildert Rolf van Raden den Prozess und die ersten Reaktionen darauf. Er ist auch Autor einer Darstellung der Vorgeschichte des Prozesses “Gerichtsfarce in (bisher) drei Akten” und eines Kommentars “Wird engagiertes Bloggen kriminell?“.  Hierin beschreibt er, wie die Staatsanwaltschaft ihre Anklage konstruiert hat und konstatiert: “Kommt die Staatsanwaltschaft mit dieser obskuren Argumentation durch, wäre künftig keine grafische Veröffentlichung mehr vor solch einer aggressiven Interpretation geschützt. Ein Plakat mit einer erhobenen Faust? Klar, da holt jemand zum Schlag aus. Es droht ein neues Bilderverbot für politische Publikationen. Mehr noch: Die Strafverfolgungsbehörden bekämen ein einfaches wie mächtiges Instrument an die Hand, um politisch missliebige Äußerungen weitgehend willkürlich zu kriminalisieren. Das wäre eine massive Einschränkung des Grundrechts auf Presse- und Meinungsfreiheit.” Die BSZ-Seite als PDF-Datei.

Niedergang der Protestkultur?

Die letzte Sitzung des Senats der Ruhr-Uni in diesem Semester war auch die letzte der bisherigen studentischen Senatsmitglieder – was nur zwei von vier Mandatsträgerinnen- und träger zum Anlass nahmen ihr Amt zu erfüllen. Wichtige Beschlüsse und Änderungsanträge wurden so nicht im Sinne der verfassten Studierendenvertretung entschieden. Mehr zur Senatssitzung hier. Weitere Themen der aktuellen bsz sind unter anderem die Love Parade im Zusammenhang mit der `Kulturpolitik´ der Ruhr.2010-Macher und der skandalöse `Tortenprozess´ um bo-alternativ-Redakteur Martin Budich samt bsz-Kommentar.
Die bsz erscheint am Mittwoch, 28. Juli. Die aktuelle Ausgabe ist bereits jetzt online unter www.bszonline.de verfügbar.

„Ihre Meinung ist gefragt“ steht auf dem Prospekt zum Bebauungsplan 280b, der über die Erweiterung der RUB im Westen informieren soll. Doch während der Diskussion um den Standort des Ersatzneubaus „GD“ ist klar geworden, dass kritische Nachfragen offenbar nicht erwünscht sind.

Die RUB bekommt ein neues Gebäude. Der „Ersatzneubau GD“ soll der erste große Wurf für die Sanierung der G-Reihe werden. Nach dem Baubeginn 2011 soll das Gebäude 2013 bezugsfertig sein, um den Ansturm der doppelten Abiturjährgänge bewältigen zu können. Nach dem Willen von Universitäts- und Stadtverwaltung wird GD in den Wald neben GC gebaut, und damit die bestehende Gebäudereihe verlängern. Da der Standort nicht mehr ganz auf dem Universitätsgelände liegt, muss die Stadt Bochum zustimmen. Deswegen fand am 1. Juli eine BürgerInnenversammlung statt, in der die Bevölkerung über die bisherige Planung informiert und in den Planungsprozess mit einbezogen werden sollte. Dabei kam es nach kritischen Anmerkungen und Fragen zum Konzept zu heftigen Diskussionen. Am Ende musste selbst Stadtbaurat Ernst Kratsch anerkennen, dass die Mehrheit der anwesenden BürgerInnen gegen den geplanten Standort im Wald war.

Mysteriöse Umfrage

Gleich zu Beginn der Diskussion um den von Rektor Elmar Weiler vorgestellten Standort für das neue G-Gebäude kam es zu einem kleinen Eklat. Im Vorfeld hatte sich Rektor Weiler gegenüber dem AStA und im Senat der Ruhr-Uni gegen die Versiegelung der Waldfläche ausgesprochen. Jetzt sprachen aus seiner Sicht plötzlich die Argumente gegen die möglichen Alternativstandorte – also die Ansiedlung von GD auf dem Parkplatz im Süden der G-Reihe oder auf dem bisherigen Standort des Parkhauses West. Um seine Position zu untermauern, führte Weiler eine Umfrage an, die unter den Studierenden der G-Reihe durchgeführt worden sei. Diese sprächen sich angeblich auch gegen andere Standorte als den Wald aus.
“Ich studiere selbst in GC, kenne aber niemanden, der etwas von so einer Umfrage mitbekommen hat“, sagt Julia Schmidt, die den AStA auf der BürgerInnenversammlung vertrat. Schmidts Einwand gegen das Umfragemanöver des Rektors wurde auf der Veranstaltung jedoch schnell abgebügelt.

Kritik an Waldrodung

Die geplante Rodung des Waldes für den Neubau sorgt auch unter AnwohnerInnen für Unmut. Diese fürchten neben dem Bau des Gesundheitscampus und des Biomedizin-Parks nun auch durch die Erweiterung der Uni, dass noch mehr Grünflächen in ihrer Nachbarschaft verschwinden. Stadtbaurat Kratsch versuchte zu beschwichtigen, indem er versicherte, dass der abgeholzte Wald durch gesetzlich festgeschriebene Ausgleichsflächen ersetzt werde – wo diese entstehen sollen, konnte er jedoch nicht zufriedenstellend beantworten. Vielmehr brachte er Flächen ins Gespräch, die teilweise nicht einmal in der Nähe der Universität liegen. Die anwesenden Gäste beruhigte das nicht.

Denkmalschutz vor Umweltschutz

Für Unverständnis sorgte auch das von den PlanerInnen angeführte Argument des Denkmalschutzes. „Der Parkplatz südlich der G-Reihe eignet sich eigentlich als Bauplatz“, so Tine Grote vom Öko-Referat des AStA. „Die Univerwaltung behauptet aber, dass er aus Gründen des Denkmalschutzes nicht in Frage kommt.“ Durch beharrliches Nachfragen ergab sich, dass die Ruhr-Uni gar nicht unter Denkmalschutz steht. Es gibt lediglich eine Empfehlung des Denkmalschutzbeauftragten, die typische Grundstruktur nicht durch ein „deplaziertes Gebäude“ zu stören. „Die Univerwaltung will angeblichen Denkmalschutz gegen Umweltschutzargumente ausspielen. Das ist wenig glaubwürdig“, resümiert Grote. Der AStA vermutet, dass die Verantwortlichen damit vom Schlingerkurs in Sachen Sanierung ablenken wollen. „Noch vor kurzem hat sich Rektor Weiler uns gegenüber dafür ausgesprochen, die wegfallenden Parkplätze hinter den G-Gebäuden durch eine Aufstockung des Parkhauses West aufzufangen“, berichtet AStA-Vorsitzender Jan Keitsch.

Die Bibliothek zieht um

Da die Campussanierung mit dem Umbau der Universitätsstrukturen einhergehen soll, wird sich die Anordnung der Fakultäten und Fachbereiche verändern. Im Zuge dessen ist geplant, dass die Universitätsbibliothek  nach GA zieht. Ohne die UB verlassen zu müssen, soll man die Bibliotheken der Fachbereiche erreichen können, die in den Verbindungsfluren angesiedelt würden. Es würde also nur noch eine zentrale Bibliothek geben, die sich von GA bis GD erstreckt. Dieser Umstrukturierung stünde allerdings auch der Alternativstandort auf dem Parkplatz nicht im Wege. Brücken oder ähnliche bauliche Lösungen könnten die Bibliotheksteile verbinden, ohne dass der natürlich gewachsene Wald gefällt werden müsste.

Genug Alternativen

Gegen die Nutzung des Parkplatzes spricht laut der Univerwaltung, dass damit die „klare Orientierung“ auf dem Campus verloren ginge. Jedoch sollte es ein Leichtes sein, im Zuge der Umgestaltung die Gehwege so zu legen, dass GD im Süden der G-Reihe einfach zu finden ist. Auch soll ein dort gebautes Gebäude die im Masterplan der Stadt Bochum erwünschte „Anbindung an die Landschaft“ stören. Dagegen wenden die UnterstützerInnen des Alternativvorschlags ein, mit einem flachen Bau könne man gleichzeitig eine Aussichtsplattform schaffen, wie sie sich hinter der Mensa großer Beliebtheit erfreut. Ein architektonisch angepasstes Gebäude biete darüber hinaus die Möglichkeit zur echten „Wissenschaft im Park“, für die nur ein Parkplatz, nicht aber ein Wald geopfert werden müsste. Damit wäre eine echte „Verbindung von Wissenschaftsstandort und Landschaft“ möglich, und nicht nur die Zerstörung eben dieser. Interessant ist zudem die Entwicklung der Zahl der Studierenden nach 2016. Dann hat der doppelte Abiturjahrgang die Uni wieder verlassen. Das Gebäude GC würde dann von der Uni nicht mehr benötigt.Von der vielbeschworenen räumlichen Nähe verwandter Fächer bliebe wenig übrig, wenn mitten in der G-Reihe ein Gebäude an Uni-externe NutzerInnen vermietet würde oder gar leerstünde.

In dieser Woche geht’s wieder rund in der bsz: Neue Landesregierung und sonst? Die bsz erklärt, wie es in Sachen Bildung und Kommunen weitergehen soll. Doch auch in Bochum war und ist einiges los – die Local Hero Woche ist zu Ende, die A40 wieder für Autos freigegeben, und die bsz resümiert: Schön war es doch. Wie geht es eigentlich mit dem „Platz des Europäischen Versprechens“ weiter? Kommt Geld, kommt Rat. Weitere Themen sind die Reform der ZVS, die Ausstellung im Bergbaumuseum zum Thema Frauenfußball, wo die Besucherinnen und Besucher lernen, wie aus „dickbeinigen Emanzen mit Brustpanzer“ mehrfache Europa- und Weltmeisterinnen wurden und eine kritische Betrachtung der geplanten Campussanierung der Ruhr-Uni. Und zu guter Letzt die Kolumne, die sich für die Trennung von Staat und Fußball ausspricht.

Die neueste Ausgabe der bsz ist im Web unter http://www.bszonline.de verfügbar. Die Printausgabe erscheint am Mittwoch, den 21. Juli.

Die aktuelle Ausgabe der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung berichtet über die Folgen der letzten Bundesratssitzung vor der Sommerpause: Die Feilscherei zwischen Bund und Ländern wirkt sich nun auch direkt auf die Brieftaschen der Studierenden aus.

Nach der Berichterstattung in der vorigen Ausgabe wird nun Protest an der geplanten Teilung des Instituts für Philosophie der RUB laut. Der wissenschaftliche Mittelbau übt öffentlich heftige Kritik an den Plänen des Rektorats.

Außerdem sprach die bsz mit Katrin Gabler vom Akafö über Studieren mit körperlicher Behinderung und welche Hilfen es für Betroffene gibt. Was wegen der Sperrung der A40 im Rahmen der Ruhr.2010 auf Bochum zukommt, enthüllt die neue Ausgabe ebenso wie die Kratzer im Lack des Heldenmythos um Claus Stauffenberg. Darüber hinaus wirft die Zeitung einen Blick in Tana Schanzaras Memoiren sowie das historische Ruhrgebiets-Lesebuch von Klaus Tenfelde und Thomas Urban. Die Kolumne spürt gerissenen Fingernägeln bei der Polizei und ihren weitreichenden juristischen Folgen nach.

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung erscheint jeden Mittwoch und ist kostenlos an allen bekannten Auslagestellen in Bochum erhältlich. Für alle, die es gar nicht abwarten können, gibt es auch eine Onlinefassung.

Die Campussanierung sorgt für neuen Konfliktstoff zwischen RUB-Rektor Elmar Weiler und seinen Kritiker_innen. Diesmal geht es um den Wald jenseits der G-Gebäude.

Empört und enttäuscht verließen Bürger_Innen, Studierende und Naturschützer_innen letzten Donnerstag die aktuelle Anhörung zur bevorstehenden Campussanierung im Uni-Center: Im Wäldchen neben dem bislang letzten Gebäude der G-Reihe soll bis 2013 ein neuer Betonbau fertiggestellt werden. Ökologisch weniger bedenkliche Alternativen wurden aus wirtschaftlichen oder Denkmalschutz-Erwägungen verworfen; kritische Einwände blieben unberücksichtigt, was zu heftigen Debatten führte. Somit bahnt sich eine Kahlschlag-Campussanierung an, welche die Relevanz von Umweltschutz­aspekten weitgehend ausblendet.

Rektor Weiler hat eine Vision: Wenn nach Abschluss der Sanierung des RUB-Campus Anfang der 2020er Jahre der Unibibliotheksbau entkernt und zum „Student Service Center“ (SSC) umgestaltet sein wird, wandert der überwiegende Teil des aus rund zwei Millionen Büchern bestehenden Bestandes in die unteren Ebenen der Geisteswissenschaftsgebäude. Und damit diese auch künftig wie an einer Perlenschnur aufgereiht in gerader Linie liegen, soll der Wald dem neuen GD-Bau weichen. Gegen den Alternativstandort im Süden der G-Reihe sprächen Gründe des Denkmalschutzes, die den anwesenden Bürger_innen jedoch in großer Mehrzahl nicht plausibel erschienen. Die Ansiedlung des neuen Gebäudes auf dem Parkplatz des ‚Vita Campus‘ neben dem privatisierten MC-Gebäude steht ökonomisches Kalkül entgegen. Tine Grote, AStA-Referentin für Ökologie und Verkehr, bezeichnet die Anhörung als „Scheinveranstaltung“: „Obwohl es sich bei der Diskussionsveranstaltung um die erste öffentliche Vorstellung des Bauvorhabens handelte, wurden kritische Stimmen von Anfang an abgewimmelt.“

Der nimmermüde Kampf gegen Studiengebühren und die nicht enden wollende Justizposse um den ‚Tortenprozess‘ gegen bo-alternativ stehen im Fokus der aktuellen Ausgabe der Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung. In der Gebührenfrage scheint das Rektorat der Ruhr-Universität ganz nach dem Motto „Strategie ist alles“ zu verfahren: Angesichts der sich auf Landesebene anbahnenden Abschaffung der ‚Campusmaut‘ zum Wintersemester 2011/12 werden die Gebührenmittel an der RUB nunmehr für drei statt bisher zwei Jahre verplant; außerdem wird mit der Verteilung der Gelder taktiert und bei der flankierenden PR-Arbeit „tief in die rhetorische Trickkiste“ gegriffen. Dies müsste auch die für den neuaufgelegten Prozess gegen Martin Budich zuständige Gerichtsbarkeit tun, sollte der Netzportal-Betreiber trotz Freispruchs vor Jahresfrist nun doch vor dem Bochumer Amtsgericht wegen angeblichen Aufrufs zu gefährlicher Körperverletzung verurteilt werden. Ob Sisyphos‘ Kampf für Meinungsfreiheit und gegen Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands tatsächlich bei der bevorstehenden Verhandlung am 21. Juli erfolgreich abgeschlossen werden kann, ist derzeit weiterhin offen. Verhandlungsgegenstand ist einmal mehr die absurde Anschuldigung, durch die Veröffentlichung eines mit einer mutmaßlich explosiven Torte werfenden Comicfigur bebilderten Aufrufs zu einer Gegendemo zum Naziaufmarsch in Bochum vom 25.10.08 in Verbindung mit dem Slogan „Kein Zuckerschlecken für Nazis“ zu körperlicher Gewalt aufgerufen haben zu sollen: Justiz grotesk.

Weitere Hochschulthemen sind fragwürdige Erstsemestergeschenke an der kalifornischen Universität Berkley, die als Agent Provocateur zur Diskussion über heikle Themen wie Gentests und „Erbgutanalysen für jedermann“ anregen sollen, sowie einmal mehr die drohende Kahlschlagsanierung auf dem RUB-Campus, wo ein neues Uni-Gebäude in den angrenzenden naturgeschützten Wald gebaut werden soll. Außerdem in der bsz #835: Berichte über eine drohende Räumung des AZ Köln, die Aktion „Designkiosk Ruhr.2010“, das 1958 gegründete Internationale Figurentheater Fidena, elektronisches Lernen in der Praxis am Beispiel eines RUB-Seminars über die Geschichte des Islams auf dem Balkan sowie die :bsz-Kolumne über den kulturhauptstädtischen Heldensommer und die anstehende „local heroes“-Woche in Bochum.