AStA der Ruhr Uni Bochum
24 Okt
Montag, 31. Oktober, 19 Uhr im KulturCafé
Vortrag & Diskussion zum Thema:
mit Kerstin Lanje (Referentin für Welthandel und Ernährung)
Paradoxerweise lebt fast die Hälfte der weltweit Hungernden dort, wo Lebensmittel erzeugt werden könnten. Kleinbauern sind die Verlierer eines Agrarhandelssystems, dem WTO, IWF und Weltbank eine Marktöffnung für billige Importe aus dem Norden verordnet haben.
So haben in Burkina Faso und Kamerun, aber auch in Bangladesch, subventionierte Exporte von Milchpulver aus der EU heimische Kleinbauern vom Markt verdrängt und den Aufbau eines Milchsektors behindert. Kerstin Lanje ist Referentin für Welthandel und Ernährung. Ihre Hoffnungen ruhen auf der wachsenden Anzahl von Menschen, die sich für einen nachhaltigen Konsum von Lebensmitteln einsetzen und dem Widerstand, der sich gegen die Agrar- und Handelspolitik der EU formiert.
Der Eintritt ist natürlich frei!
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